F wie Fälschung

Original: Vé rité s et mensonges 1973

Start 14.12.1973 Premiere
Regie Orson Welles
Darst Peter Bogdanovich, Laurence Harvey, Orson Welles, Joseph Cotten, Paul Stewart, Jean-Pierre Aumont, Nina Van Pallandt, Gary Graver, François Reichenbach, Oja Kodar
Text Der Kunstfälscher Elmyr de Hory hat Mitte des vergangenen Jahrhunderts zahllose Meisterwerke von Meistern wie Matisse, Modigliani oder Picasso mit einer unfassbaren Leichtigkeit gefälscht und an große Museen verkauft, ohne, dass irgendein Experte seine Fälschungen von den "Originalen" hätte unterscheiden können. Als Ende der 60er-Jahre der Schriftsteller Clifford Irving eine aufklärende Biographie über den genialen Fälscher herausbringt, ist de Horys "Karriere" faktisch beendet, obwohl er bestreitet, seine Bilder jemals mit fremden Signaturen versehen zu haben. Jedoch entpuppt sich auch Irving als Krimineller, als er damit auffliegt, eine gefälschte, angeblich autorisierte Biographie des rätselhaften und legendären Industriemultis Howard Hughes an einen Verlag zu verkaufen. Orson Welles traf beide, de Hory und Irving, in de Horys Villa auf Ibiza und schuf ein beispielloses Vexierspiel über Wirklichkeit und Fiktion.
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